"100 Prozent tot"
Das Phantom vom Grunewald

Gebunden mit Schutzumschlag / 320 Seiten / 13,5 x 20,8 cm
ISBN 978-3770014163
€ 19,95


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Am 21. Juni 1982 nimmt die Berliner Kripo in den frühen Morgenstunden einen 24-jährigen Mann fest. Er soll tags zuvor eine Schülerin vergewaltigt und unsäglich gequält haben. Doch was Günther Jacoby den Kriminalbeamten in den folgenden Tagen erzählt, verschlägt ihnen die Sprache. Der verheiratete Maurer gesteht ungerührt eine ganze Serie von Foltermorden an jungen Frauen. Die "Phantomjagd" ist endlich zu Ende, Berlins Bevölkerung atmet auf. Die Presse brandmarkt den Täter als "Deutschlands unheimlichsten Frauenmörder".

Seitdem ist dieser einzigartig gebliebene Fall Synonym für eines der mysteriösesten und düstersten Kapitel der deutschen Kriminalgeschichte. Die Gräueltaten des "Schrecklichen" überfordern auch heute noch jegliche Vorstellungskraft.

Stephan Harbort beschäftigt sich mit einem Kriminaldrama, dessen Umstände bisher zu Teilen verborgen gewesen sind. Der Kriminalhauptkommissar hat mit "Deutschlands unheimlichsten Frauenmörder" viele Gespräche geführt und die Gerichtsakten ausgewertet. Auf dieser Grundlage präsentiert er eine spannende Chronik der Ereignisse und das Psychogramm eines Serienmörders, dessen Bekenntnisse in dieser Form erstmals detailliert zu lesen sein werden.

"Das ist ein Adrenalinflash, als wenn man auf Droge wäre, als wenn man zehn Zentimeter über dem Boden schweben würde. Und der Puls rast, die Aufgeregtheit, da kriegt man irgendwo gar nicht mehr mit, ob der andere schon tot ist. Ich wollte einfach nur sichergehen, dass die auch wirklich tot ist. 100 Prozent tot."


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