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Der Liebespaar-Mörder

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Düsseldorfer Express, 27.02.2005
Von Michael Kerst

Kommissar als Krimi-Autor

Tatort Rotterdamer Straße. Es fallen Schüsse. Dr. Wilhelm Stürmann sackt tot zusammen. Der Mord gibt den Ermittlern Rätsel auf. Es ist der Anfang einer Serie, die als die "Düsseldorfer Liebespaar-Morde" in die Kriminalgeschichte eingehen. Geklärt sind die Taten bis heute nicht vollends.

Doch jetzt hat sich ein Kriminalhauptkommissar wieder auf die Fährte des Täters gesetzt. Der Düsseldorfer Polizist Stephan Harbort ist als Schriftsteller längst selbst ein "Serientäter" - der literarischen Art.

Nach seinem aufsehenerregenden Roman "Ich musste sie kaputtmachen" über den "Kannibalen vom Rhein" hat sich Harbort wieder in seine Schreibwerkstatt begeben, um den nächsten Fall aufzuarbeiten.

Der Autor arbeitet wie ein Besessener, denn jedem seiner Bücher geht eine oft jahrelange Recherche voraus. Akribisch geht er jeder Spur nach, macht sich an Tatorten selbst ein Bild - auch Jahrzehnte nach den Morden. Harbort hat auch den Mann, der seinerzeit verdächtigt wurde, besucht. Verurteilt wurde der "aus Mangel an Beweisen" nie.

Dennoch oder gerade deshalb: Harborts Roman liest sich hochspannend. Und zumindest für die Düsseldorfer Leserschaft kommt der interessante Aspekt hinzu, dass sie die Harbort'sche Spurensuche vor Ort konkret nachvollziehen kann - womöglich sogar am Ort des Geschehens. Wer Harbort kennt, ahnt, dass er bereits das nächste Projekt in Arbeit hat: "Es erscheint im Herbst 2006", verrät er EXPRESS.


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